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Deutscher Volkshochschul-Verband

dis.kurs – Heft 02/2021

Dossier: Volkshochschulen in Pandemiezeiten

Liebe Leserin, lieber Leser,

ganz Deutschland atmet auf. Nach Monaten der Einschränkungen gibt es Anfang Juni endlich eine positive Trendwende. Die Pandemie ist noch nicht besiegt, aber mit steigenden Impfquoten sehen wir sinkende Infektionszahlen. Damit können endlich auch viele Volkshochschulen wieder ihre Türen öffnen und bereiten sich auf ein Sommer- und – hoffentlich – ein Herbstsemester vor, zu dem Begegnung und gemeinsames Lernen endlich auch wieder in Präsenz stattfinden kann.

Als es während der Pandemie darum ging, Menschen bei der Bewältigung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen zu unterstützen, waren die Volkshochschulen mit Flexibilität und Innovationskraft zur Stelle. Doch trotz der gewonnenen Wertschätzung als „Bildungspartner in der Krise“ blicken viele Volkshochschulen nach der Pandemie unsicheren Zeiten entgegen. Finanziell wurden die vhs und ihr Kursleitenden hart von den pandemiebedingten Einnahmeausfällen getroffen. Und welche Langzeiteffekte die angespannte Finanzlage der Kommunen in den kommenden Jahren auf die Arbeit der Volkshochschulen haben wird, scheint kaum absehbar.

Das letzte Jahr hat einmal mehr gezeigt, dass Bund, Länder und Kommunen auf die Volkshochschulen zählen können – nun ist es an der Zeit, dass die Politik diese Leistung würdigt. Wie sich der DVV zur Bundestagswahl für eine strukturelle Stärkung und systematische Einbeziehung der Volkshochschulen einsetzt, lesen Sie in unserem Schlaglicht. Warum es angesichts der Herausforderungen einer digitalisierten Welt dafür eine „neue Architektur der nationalen Weiterbildungspolitik“ braucht, führen unsere (Ehren)vorsitzenden Dr. Ernst Dieter Rossmann und Martin Rabanus aus.

Viel Freude bei der Lektüre wünscht Ihnen

Ihre Julia von Westerholt

Verbandsdirektorin des DVV

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