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Deutscher Volkshochschul-Verband

Von West nach Ost und wieder zurück - Jiddisch als eine europäische "lingua franca"

Der Vortrag zeichnet die faszinierende Geschichte einer Sprache auf Wanderschaft.

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Vor rund 1000 Jahren begann sie sich im deutschsprachigen Mitteleuropa herauszubilden, gelangte mit den gen Osten ziehenden Juden in eine weitgehend slawische Sprachumgebung. Dort entstand das Ostjiddische, das vielen aus der Klezmer-Musik bekannt ist. Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs war es eine Weltsprache mit rund 11 Mio. Sprechern.

Dr. Evita Wiecki arbeitet als Lektorin und Dozentin am Historischen Seminar der LMU. Neben dem Sprachunterricht bietet sie regelmäßig Veranstaltungen zur jiddischen Kultur und Literatur an. Zu ihrer aktuellen Forschung gehört die Beschäftigung mit der Geschichte der - meist jiddisch-sprachigen - jüdischen Displaced Persons in Bayern in den Jahren 1945-49.

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