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Deutscher Volkshochschul-Verband

Musikhistorische Betrachtungen zum sephardischen Volkslied

Zwischen Tradition und Popkultur

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Das sephardische Judentum ist bekannt für sein außergewöhnlich vielfältiges kulturelles Erbe: seinen Ursprung hat es auf der Iberischen Halbinsel, doch die Einflüsse reichen von Nordafrika bis in die Türkei und natürlich auch in den deutschsprachigen Raum. So ist es wenig verwunderlich, dass sich Musikhistoriker*innen nicht immer einig sind, wenn es etwa um die Entstehungsgeschichte sephardischer Volkslieder geht.

Ein besonders eindrückliches Beispiel diesbezüglich ist "Adio Querida" - Adieu, meine Liebe. Handelt es sich hierbei um eine jahrhundertealte Weise oder vielleicht um eine Variante von "Addio, del passato" aus Verdis Traviata? Die Versionsgeschichten der sephardischen Lieder erzählen nicht nur vom Erbe einer facettenreichen Musikkultur, sondern zeigen auch, dass Tradition und moderner Erfindergeist sich nicht zwangsläufig ausschließen.

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