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Deutscher Volkshochschul-Verband

Begegnung in Wort und Klang in der Synagoge Ottensoos

Musik des jüdischen Komponisten Salomone Rossi (1570 - ca. 1630) sowie Texte zum Thema "Jüdisch sein - gestern und heute"

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Für Jüdinnen und Juden - wie für alle Menschen - in unserer Gesellschaft stellt sich die Frage: Wer bin ich, was macht mich aus, wie bildet sich meine Identität? In Text und Musik wird in der Synagoge Ottensoos diesen Fragen nachgegangen, hier besonders aus dem Blickwinkel der Vergangenheit. Die Autorin Sandra Losch wird im Wechsel mit Musik des 17. Jahrhunderts Ausschnitte aus ihrem Roman "Der Baum des Lebens" vorstellen, in dem es um die "Arisierung" jüdischen Eigentums im Dritten Reich und deren Langzeitauswirkungen geht. Das Ensemble "Canzonetta Daletta" mit den Musikerinnen Monika Tschuschke (Gesang), Annette Wehnert (Barockvioline), Maria S. Becker (Blockflöten) und Heike ter Stal (Theorbe) spielt weltliche und religiöse Stücke des jüdischen Barockkomponisten Salomone Rossi. Seine "Lieder Salomons" sind Spiegel eines Grenzgängers, der sich zwischen Mantuaner Hof und jüdischem Getto bewegte. Mehrstimmige Synagogalmusik, die im Stil der christlichen Mehrheitsgesellschaft komponiert wurde - das hat Seltenheitswert und erfuhr in dieser Form erst Jahrhunderte später besonders in Deutschland eine Weiterentwicklung.
Maria S. Becker (Musikalische Einführung), Sandra Losch (Text)
Im Rahmen des Jubiläums "1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland".

Aus Platzgründen ist eine Anmeldung erforderlich unter  www.vhs-unteres-pegnitztal.de

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