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Deutscher Volkshochschul-Verband

Das jüdische Denken in Europa - Einst und heute

Die jüdische Religionsphilosophin, Rabbinerin und Direktorin der Hermann Cohen-Akademie Eveline Goodman-Thau (Jerusalem, Berlin) und der Philosoph und Theologe Harald Seubert (Basel, München, Nürnberg) erörtern im Zwiegespräch die Bedeutung von 1700 Jahren jüdischen Denkens für Geschichte, Gegenwart und Zukunft Europas

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Durch Hermann Cohen wurde dieses von Maimonides ausgehende Erbe im frühen 20. Jahrhundert für die Moderne fruchtbar gemacht. Er eröffnet eine Kulturphilosophie aus den Quellen des Judentums, an die Martin Buber, Franz Rosenzweig, Emmanuel Lévinas und viele andere anschlossen.
Zentral ist dabei eine universale Ethik, die die Grenzen von Nationen und Religionen überschreiten und auch den Hiat zwischen säkularen und religiösen Kulturen überbrücken kann.

Das heutige Europa ist in seiner tiefen Krise, die sich nicht zuletzt in nationalistischem Ressentiment und Antisemitismus zeigt, auf eine zweite Aufklärung angewiesen.

Daher geht es den Sprechern nicht nur darum, das Gedächtnis zu bewahren, sondern die Glut weiterzutragen: mit der Hoffnung, dass am Beginn der zwanziger Jahre des 21. Jahrhunderts eine Traditionslinie wieder wach wird, die im 20. Jahrhundert abgeschnitten wurde.

Eintritt frei – eine Anmeldung ist erforderlich.
Hybridveranstaltung

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