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Deutscher Volkshochschul-Verband

Max Mannheimer - Verfolgter.Versöhner.Mahner

"Ich habe keinen Hass. Er ist meinem Wesen fremd." - Diese Aussage stammt von Max Mannheimer, der 1938 durch die Besatzung von Ostmähren zum Verfolgten und von der deutschen Wehrmacht nach Ausschwitz deportiert wird. Dort verliert er seine gesamte Familie.

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Nur sein Bruder und er überleben dieses und in den nächsten Jahren weitere Konzentrationslager. Nach dem Krieg - und entgegen seiner ursprünglichen Absicht baut er eine neue Existenz auf und wird, nach vielen Jahren des Verdrängens durch seinen unermüdlichen Einsatz zur prägenden Figur unserer heutigen Erinnerungskultur. Der Vortrag skizziert einzelne Stationen des Lebens von Max Mannheimer und bringt sie in Zusammenhang mit historischen Ereignissen und Entwicklungen bis in die heutige Zeit. Folgen Sie einem spannenden Vortrag über eine herausragende Persönlichkeit, die auch nach ihrem Tod 2016 ihr geistiges Erbe in Dachau hinterlassen hat.

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