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Deutscher Volkshochschul-Verband

„Antisemitismus im Netz: Alter Hass - neu verpackt“

Webtalk

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Die Verbreitung antisemitischer Hetze hat in den letzten Jahren über Internet und soziale Medien einen neuen Resonanzraum erfahren. Dabei werden alte Vorurteile gegenüber Juden und Jüdinnen aufgegriffen und in neue Konzepte eingebettet, wie dies beispielsweise bei der rechtsextremen Gruppe QAnon geschieht. 

Das Web 2.0 ermöglicht eine ständige, sich beschleunigende Reproduktion antisemitischen Gedankengutes, die dieses in alle, früher noch dafür eher unempfängliche, gesellschaftliche Milieus trägt und so zu einer zunehmenden Streuung und Verfestigung führt. 

Der digitale Antisemitismus äußert sich dabei auch in der „realen Welt“ in Form von antisemitischen Diskriminierungen im Alltag gegenüber Juden und Jüdinnen. Der digitale und der analoge Hass sind tief im kollektiven Bewusstsein verankert und bestärken sich wechselseitig, was ein Erstarken des Antisemitismus als gesamtgesellschaftliches Phänomen zur Folge hat. 

Im Webtalk „Antisemitismus im Netz“ diskutieren Rosaviola Frohneberg (Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit) und Ruth Jachertz (Bayerischer Volkshochschulverband) mit: 

  • Markus Weiß – TU Berlin, Mitarbeiter in der Langzeitstudie „Antisemitismus 2.0 und die Netzkultur des Hasses"
  • Andreas Franck – Oberstaatsanwalt und Zentraler Antisemitismusbeauftragte der Bayerischen Justiz

Die Veranstaltung wird online stattfinden. Nach Anmeldung werden Sie zeitnah zur Veranstaltung einen Link sowie Informationen zum Zutritt erhalten. 

Eine Kooperation von Bayerischer Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und Bayerischem Volkshochschulverband.

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