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Deutscher Volkshochschul-Verband

Zur jüdischen Geschichte Magdeburgs im 19. und 20. Jahrhundert - Vortrag

Jüdinnen und Juden war es nach der Vertreibung am Ausgang des Mittelalters erst wieder ab 1807 gestattet, sich dauerhaft in der Stadt Magdeburg niederzulassen.

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Bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts wuchs die Zahl der jüdischen Bevölkerung in Magdeburg beständig, blieb aber im Anteil an der gesamten Stadtbevölkerung stets unter einem Prozent. Trotzdem prägten sie das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben der Stadt mit.

Der Historiker Guido Skirlo wird in seinem Vortrag die Geschichte der Magdeburger Juden von der Wiederansiedlung in der Stadt in der napoleonischen Zeit bis zur Verfolgung und fast völligen Vernichtung durch die Nationalsozialisten beleuchten. Eingegangen wird hierbei auf die Entwicklung im 19. Jahrhundert, auf die Auswirkungen des wachsenden Antisemitismus, die Verbundenheit mit der Heimatstadt und die Verfolgung in der NS-Zeit.

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