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Deutscher Volkshochschul-Verband

Gedenktag an die Bücherverbrennung am 10.05.1933

Der nationalsozialistische Berliner Bibliothekar Wolfgang Herrmann arbeitete seit längerem an einer „Schwarzen Liste“ von Büchern. Darin verzeichnet waren „verbrennungswürdige Bücher“, die „wider dem deutschen Geist“ seien.

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Nach der Gründung des „Ausschusses zur Neuordnung der Berliner Stadt- und Volksbüchereien“ im April 1933 arbeitete Herrmann die Liste weiter aus. Die Deutsche Studentenschaft verbrannte am 10. Mai 1933 erstmals öffentlich Bücher, die auf dieser Liste verzeichnet waren. Weitere Aktionen folgten in ganz Deutschland. Heinrich Heine hatte bereits in seiner 1823 veröffentlichten Tragödie „Almansor“ geschrieben: „Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ Dieser Zusammenhang steht im Zentrum des Gedenkens an das Verbrechen an der Literatur.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Schirmherr dieser Ausstellung ist Oberbürgermeister Manfred Schilder.
In Kooperation mit dem Bernhard-Strigel-Gymnasium, der Dipl.-Bildhauerin Cornelia Brader, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Memmingen-Kempten-Allgäu, dem Memminger Stadtmuseum und der Stadtbibliothek Memmingen erinnern Schülerinnen und Schüler zusammen mit dem Regisseur Leo Hiemer an dieses Ereignis. Eine thematisch damit zusammenhängende Ausstellung wird am 20.05.2021 in den Räumen der Stadtbibliothek Memmingen eröffnet. Die Veranstaltung ist kostenlos. Die Öffentlichkeit ist dazu eingeladen.

Veranstaltungsort: Innenhof des Antoniersaals/Stadtbibliothek, Martin-Luther-Platz 1, 87700 Memmingen

MM1079 | Memmingen
Mo, 10.05.21, 19.00 - 20.00 Uhr,
Antonierhaus, Martin-Luther-Platz 1, Bibliothe

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