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Deutscher Volkshochschul-Verband

Erinnere Dich! Vergiss nicht!

Vortrag zur jüdischen Zeitmatrix

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In Deutschland wird zu vielen Anlässen der Juden gedacht – am 9. November, am 27. Januar und jetzt auch zu 1700 Jahren Geschichte der Juden in Deutschland. Es hat sich eine offizielle Gedenkkultur mit ihren Akteuren und Riten herausgebildet. Auf der anderen Seite ist das Gedenken auch ein Kernpunkt der Jüdischen Religion, wobei hier nur einmal im Jahr an die Vernichtung, aber mehrmals täglich an das Wunder der Errettung gedacht wird. Der Vergangenheitsbezug ist jedoch nur eine von drei Dimensionen des Judentums. Nicht umsonst wird der Gottesname JHWH als Zusammenziehung der drei Dimensionen der Zeit, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gedeutet: ER war, ER ist und ER wird. Nur eine besondere Verschränkung dieser Dimensionen wird dem jüdischen Zeitverständnis gerecht. Die sich daraus ergebende jüdische Zeitmatrix ist unser Thema.

Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Daniel Krochmalnik, Universität Potsdam.

Grußwort: Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

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