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Deutscher Volkshochschul-Verband

Die Anfänge jüdischen Lebens am Rhein

Über die Anfänge jüdischen Lebens in Deutschland ist wenig Sicheres bekannt. Immerhin wissen wir aus Dokumenten des römischen Kaisers Konstantin für das Jahr 321 von einer jüdischen Gemeinde in Köln, die damals schon längere Zeit bestanden haben muss. Juden kamen wohl mit den römischen Soldaten nach Deutschland.

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Sie ließen sich an wichtigen Handelsstraßen nieder. Neben Köln, das wohl eine kontinuierliche jüdische Präsenz durch die Jahrhunderte aufweist, gehören Metz und Trier zu den frühesten jüdischen Gemeinden. Doch in der bald darauf einsetzenden Völkerwanderung verlieren sich weitgehend alle weiteren Spuren. Erst im 9. Jahrhundert mehren sich wieder die Hinweise. Unter Karl dem Großen wird das Gebiet um Mosel, Rhein und Maas zu einem Wirtschaftszentrum ersten Ranges. Das Rheinland entwickelte sich ab dem 10. Jahrhundert allmählich zum Zentrum des gesamten Weltjudentums, die Städte Speyer, Worms und Mainz, die sog. SchUM-Städte wurden Zentren höchster jüdischer Gelehrsamkeit und blühenden jüdischen Lebens.

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