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Deutscher Volkshochschul-Verband

Max Liebermann - Protagonist der modernen Kunst und Zielscheibe der Antisemiten und Chauvinisten

Max Liebermann (1847 - 1935) wurde als Sohn eines Industriellen in eine liberale großbürgerliche jüdische Familie in Berlin geboren.

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Er gilt international als der berühmteste Vertreter des Deutschen Impressionismus, begann als realistischer Maler und löste mit seinem "Christus im Tempel" den größten Kunstskandal der Bismarck-Ära aus, in dessen Verlauf er zur Zielscheibe der Antisemiten wurde. Als Präsident der Berliner Secession erfuhr er später seitens der konservativen und völkischen Kunstkritik heftige Anfeindungen. In einem chauvinistisch aufgeladenen kulturellen Klima attackierte ihn auch Kaiser Wilhelm II. Er war der streitbare und weltoffene Protagonist der künstlerischen Moderne. Liebermann und die Berliner Secession wurden zum Inbegriff der Moderne vor dem Ersten Weltkrieg. Nach der "Machtergreifung" erfuhr auch Liebermann die antijüdischen Repressalien des NS-Regimes.

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