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Deutscher Volkshochschul-Verband

Stätten des Lebens. Der jüdische Friedhof Schnaittach und die Ottensooser Grabmale im Spiegel von tausend Jahren jüdischer Sepulkralkultur

Vortrag von Nathanja Hüttenmeister in der Ehem. Synagoge Ottensoos

Datum & Uhrzeit

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Die jüdische Gemeinde Ottensoos teilte sich mit den Gemeinden in Schnaittach, Forth und Hüttenbach einen in Schnaittach gelegenen Begräbnisplatz, der auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. Dieser und zwei naheliegende Nachfolgefriedhöfe dienten den vier Gemeinden bis ins 20. Jahrhundert.

Während der NS-Zeit wurden die Friedhöfe stark zerstört, der größte Teil der Grabsteine wurde entwendet. Doch können die verbliebenen ca. 450 Grabmale und Grabmalfragmente, die in den vergangenen Jahren dokumentiert und 2019 in der epigrafischen Datenbank ‚epidat‘ des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte veröffentlicht wurden, noch immer einen Einblick geben in über 400 Jahre jüdische Geschichte in der Region. 

Die Referentin Nathanja Hüttenmeister ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Salomon Ludwig Steinheim-Institut. In ihrem Vortrag am Donnerstag, 29. April 2021 um 19:00 Uhr in der Ehem. Synagoge Ottensoos wird sie die 400-jährige Entwicklung dieser Friedhöfe, Grabmale und Inschriften skizzieren und in die tausendjährige jüdische Sepulkralkultur in Deutschland einordnen.

Aufgrund der derzeitigen Regelungen und des reduzierten Platzangebots wird um Anmeldung mit Angabe der Kontaktdaten bis spätestens 27.04.2021 über die vhs-Website ( www.vhs-up.de), per Mail ( infovhs-upde) oder telefonisch (09123 1833-310, -311) zu den Öffnungszeiten gebeten. 

Die Teilnahmegebühr (Eintritt) beträgt 10,00 € pro Person. 
Für die Veranstaltung gelten die üblichen Hygienemaßnahmen. 
Einlass ist etwa eine halbe Stunde vor Beginn. 

Sollte der Vortrag aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht als Präsenzveranstaltung möglich sein, wird er als Online-Format stattfinden. Die angemeldeten Teilnehmenden erhalten die Zugangsdaten einen Tag vorab per Mail.

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