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Deutscher Volkshochschul-Verband

Workshop: Was tun bei Antisemitismus?

Online-Workshop des Bundesarbeitskreises „Politik-Gesellschaft-Umwelt“

Datum & Uhrzeit

Links

Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Jedoch sind antisemitische Ressentiments auch heute noch weit verbreitet und haben Auswirkungen auf den Alltag von Betroffenen. Auch die Mitarbeiter*innen von Volkshochschulen stehen vor der Herausforderung, einen wirksamen Umgang mit Antisemitismus zu entwickeln. Besonders Fachkräfte, die sich für ein diskriminierungskritisches Klima stark machen wollen, fragen sich: „Welche Möglichkeiten habe ich, auf antisemitische Äußerungen zu reagieren? Und wie kann ich Betroffene von Antisemitismus unterstützen?“ In dem zweiteiligen Workshop “Was tun bei Antisemitismus” geht es darum, die Wahrnehmung von und den Umgang mit Antisemitismus für den beruflichen Kontext zu schärfen. Gemeinsam erarbeiten wir einen Begriff von Antisemitismus und reflektieren eigene Bezüge zum Thema. Mithilfe von konkreten Fällen werden zudem praktische Interventionsstrategien und Handlungsoptionen besprochen. Dabei nehmen die Wirkung von Antisemitismus und die Stärkung von Betroffenen einen wichtigen Platz ein. 

Leitung des Workshops

Johanna Voß ist als Bildungsreferentin im Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment tätig. Im Projekt "ACT gegen Gewalt" sensibilisiert sie Fachkräfte aus dem Schulkontext für das Thema Antisemitismus. Sie hat bereits langjährige Erfahrungen in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit mit erwachsenen Multiplikator*innen. Johanna Voß studierte Integrierte Europastudien, Peace and Conflict Studies und Public History in Bremen, Haifa und Berlin. Aktuell beschäftigt sie sich intensiv mit dem Verhältnis von Antisemitismus- und Rassismuskritik.

Judith Steinkühler ist Diplom-Politologin und als freiberufliche Dozentin in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung für verschiedene Träger tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der antisemitismus- und diskriminierungskritischen Bildungsarbeit sowie der historisch-politischen Bildung zum Themenbereich Nationalsozialismus. Für das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment und zugehörige Bildungsprojekte führt Judith Steinkühler seit vielen Jahren Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und weitere Zielgruppen durch.

Informationen zum Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment

Das Kompetenzzentrum ist ein Institut für Bildung und Forschung zu Antisemitismus und Diskriminierung mit Sitz in Berlin und bundesweiter Ausrichtung. Es wurde 2015 auf Basis langjähriger Erfahrung im Bereich der Fachdidaktik sowie Fort- und Weiterbildung von Fachkräften gegründet. Das Kompetenzzentrum berät, qualifiziert und begleitet Institutionen, schult Fachkräfte, berät Politik und führt Forschungsprojekte durch. Seit 2020 ist das Kompetenzzentrum zusammen mit weiteren vier Partnerorganisationen Mitglied im „Kompetenznetzwerk Antisemitismus“ der Bundesregierung. 

Wichtige Informationen

Durchlauf 1: Freitag, 19.11.2021 und Freitag, 3.12., jeweils 10 Uhr bis 13.00 Uhr

Durchlauf 2: Montag, 06.12.2021 und Montag, 13.12.2021, jeweils 14 bis 17.00 Uhr

Zielgruppe: Hauptamtlich an Volkshochschulen Tätige

Anmeldung: Die Anmeldung ist über das DVV-Events-System ab 7. Oktober möglich:

Durchlauf 1:  https://events.dvv-vhs.de/Events/public_view/80/sc3igy6JCf2T84kUPhwl (Öffnet in einem neuen Tab)

Durchlauf 2:  https://events.dvv-vhs.de/Events/public_view/81/sc3igy6JCf2T84kUPhwl  (Öffnet in einem neuen Tab)

Veranstaltungsort: Online per Videokonferenz. Der Teilnahmelink wird allen Angemeldeten rechtzeitig zur Verfügung gestellt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte beachten Sie, dass pro Termin maximal 20 Personen teilnehmen können. Über den Anmeldelink können Sie sich ggf. auf die Warteliste eintragen.  

Lisa Freigang

Referentin Schwerpunkt Politische Bildung

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