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Deutscher Volkshochschul-Verband

Erwachsenenbildung während der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie bestimmt nicht nur Alltag in Deutschland, sondern nimmt Einfluss auf Gesellschaft und Wirtschaft weltweit.

Das Institut für internationale Zusammenarbeit des DVV zeigt in dieser Zeit auf, wie Erwachsenenbildung (EB) in den Partnerländern bei der Bewältigung der Krise unterstützen kann, besonders im Hinblick auf Bildungsangebote und gesellschaftliches Engagement

Vorteile der EB in der Krise

Die Angebote der EB sind handlungsorientiert und auf Veränderungen hin ausgerichtet. Gleichzeitig orientieren sie sich flexibel an Bedarfen und finden meist non-formal statt. Diese Vorteile ermöglichen beispielsweise Angebote in der Gesundheitsbildung, um Bevölkerungsgruppen über das Virus zu informieren. Gleichzeitig kann durch einkommensschaffende Maßnahmen die benötigte medizinische Ausrüstung bereitgestellt werden. Auch während der Krise thematisieren die Maßnahmen der EB weiterhin Themen wir globale Verantwortung, Solidarität und bürgerschaftliches Engagement und mobilisieren so lokale gemeinschaftliche Projekte.

Digitales Lernen ermöglichen

Auch in der Erwachsenenbildung ist der Umstieg auf digitale Lernformen möglich. Diese Angebote werden stets ausgebaut und Teilnehmende wie auch Interessierte an die neuartigen Methoden herangeführt. Die Nutzung sozialer Medien und Kanäle wird verstärkt, wie auch Angebote in der psychisch-sozialen Unterstützung ausgebaut, um Erwachsenen in der Krisensituation zu begleiten. Regierungen und Entwicklungspartner sind aufgefordert, EB Anbieter bei der Umstellung auf digitales Lernen zu unterstützen. Dies sollte durch die Bereitstellung technischer Grundvoraussetzungen geschehen, aber auch durch Lernmöglichkeiten und Trainings für die Beschäftigten der EB, damit diese handlungsfähig bleiben.

Nachhaltigkeit der EB sichern

Auch viele Anbieter in der Erwachsenenbildung stehen vor einer existentiellen Krise durch die Corona-Pandemie und benötigen daher finanzielle Unterstützung aus öffentlicher Hand. Entwicklungspartner und internationale Akteure sind dazu aufgerufen, die Netzwerke in der Lobbyarbeit zu unterstützen und gleichzeitig Politiker*innen auf die Situation in der EB weltweit hinzuweisen. Außerdem sollten flexible, angepasste Finanzierungsmöglichkeiten geschaffen werden, um den Bestand der EB-Anbieter zu gewährleisten.

DVV International unterstützt seine Partner bei der Bewältigung der Krise und der Entwicklung von angepassten Angeboten in der Erwachsenenbildung. Weitere Informationen und erste Reaktionen der Partnerländer werden auf der Webseite vom Institut bereitgestellt.

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