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Deutscher Volkshochschul-Verband

Das Konzept der Weiterbildung

Die Kursangebote beinhalten eine Kompetenzfeststellung, Coaching und berufsspezifische Inhalte - angepasst an die Bedarfe der Teilnehmenden und die Situation im Herkunftsland.

Zielgruppe

Das Projekt richtet sich an Menschen, die in Deutschland Zuflucht gesucht haben und nun aus verschiedenen Gründen einen Neustart in ihren Herkunftsländern beginnen möchten.

Umfang der Weiterbildung

Es ist eine Dauer von vier Wochen mit maximal 160 Unterrichtseinheiten vorgesehen. Nach Möglichkeit sollen die Kurse als Vollzeitmaßnahme angelegt sein.

Kompetenzfeststellung & Coaching

Zu Beginn jedes Bildungsangebots haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Stärken zu erforschen und ihre Kompetenzen zu dokumentieren. Dazu steht der für das Projekt entwickelte „Stärkenatlas“ zur Verfügung.

Das hilft den Teilnehmenden nicht nur bei der Wahl passender Berufs- und Ausbildungsziele, sondern stärkt ihr Selbstbewusstsein.

Während der gesamten Weiterbildung steht den Teilnehmenden zudem ein Coach für die individuelle psychosoziale Begleitung zur Verfügung.

Niedrigschwellige Bildungsmodule

Das Bildungsangebot richtet sich an den Stärken der Teilnehmenden sowie den Bedarfen der Herkunftsländer aus. Die Kurse sind niedrigschwellig und ohne Progression, so dass ein Ein- und Ausstieg jederzeit möglich ist.

Die berufsbezogenen Inhalte werden in enger Abstimmung mit den Teilnehmenden entsprechend der unterschiedlichen Bedarfe angepasst, so dass die Inhalte von Standort zu Standort variieren.

Das Kursangebot bewegt sich vor allem im handwerklichen Bereich und in der Vermittlung grundlegender EDV und Buchhaltungskenntnisse.

Mögliche Themenfelder sind zum Beispiel: Pflege, Kochen, Nähen, Tourismus, EDV, Buchführung, Holz- und Metallarbeit, Elektrik, Erneuerbare Energien und Landwirtschaft.

Bildungsbrücken ins Herkunftsland

Die in Deutschland begonnene Weiterbildung  und Kompetenzermittlung soll im Herkunftsland fortgeführt werden und schließlich zu einer einkommensgenerierenden Tätigkeit führen.

Die Rückkehrenden werden daher bereits in Deutschland über das Aus- und Weiterbildungssystem in ihrem Herkunftsland informiert und erhalten Kontaktadressen zu Bildungseinrichtungen und psychosozialer Betreuung. So können sie nach der Rückkehr an den gesteckten Berufszielen weiterarbeiten und haben direkte Anknüpfungspunkte.

Dazu werden die Strukturen und Netzwerke von DVV International genutzt, dem Institut für Internationale Zusammenarbeit des Deutschen Volkshochschul-Verbandes.

Weitere Informationen zum Projekt

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Nola Bunke
  • (c) Copyright by: markushoffmann.org / Belegexemplar an: Markus Hoffmann / Haspelstraße 26/ 67657 Kaiserslautern / Kontakt: +4
  • GettyImages / killerbayer
  • Getty Images / FG Trade
  • Getty Images / track5

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