Die Zentralstelle für Politische Jugendbildung im DVV hat in Kooperation mit der Planspielagentur „CIVIC GmbH – Institut für Internationale Bildung“ speziell für den vhs-Kontext ein Planspiel zum Thema „Antisemitismus im Alltag“ entwickelt. Mithilfe der Planspielmethode sollen sich die teilnehmenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen dem Themenkomplex Antisemitismus spielerisch nähern. Dadurch soll eine Sensibilisierung für Antisemitismus im Alltag und die Stärkung von Zivilcourage erreicht werden. In einer fiktiven Stadt namens Mutigenstein sollen die Mitglieder der Geschichtswerkstatt „Handeln statt Vergessen“ gemeinsam entscheiden, wie sie mit antisemitischen Anfeindungen umgehen. Das Planspiel kann als Methode im Rahmen eines (mindestens) eintägigen vhs-Kurses oder in der außerschulischen Bildung eingesetzt werden. Es kommt ohne komplexe Materialien aus. Die Planspielunterlagen bestehen aus einem Leitfaden für Kursleitungen sowie Spielunterlagen und weiteren Materialien für die Umsetzung. Das Konzept ist für sechs Unterrichtseinheiten (exklusive Pausenzeiten) angelegt und gliedert sich in drei Module (Einführung, Umsetzung des Planspiels und Reflexion). Es eignet sich für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis einschließlich 26 Jahren und kann mit zehn bis 30 Teilnehmenden umgesetzt werden.
Planspiel „Mutig handeln! – Ein Planspiel zu Antisemitismus”
Jugendliche für Antisemitismus im Alltag sensibilisieren