Das Planspiel „zusammenleben. zusammenhalten.“ wurde in Zusammenarbeit mit der Planspielagentur polyspektiv im Auftrag der Zentralstelle für Politische Jugendbildung entwickelt und bietet einen Ansatz für das Thema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“. Betrachtet wird die „Gesellschaft im Kleinen“, in der sich alles wie in einem Labor nachvollziehen, erleben und diskutieren lässt. Repräsentiert wird diese durch unterschiedliche Gruppen, die zunächst um die Nutzung eines alten Gebäudes im Zentrum der Stadt konkurrieren und sich in einer späteren Spielphase auf die gemeinsame Nutzung des Hauses einigen müssen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen denken sich in die Bedürfnisse ihrer Gruppe hinein und versuchen, diese bestmöglich zu repräsentieren. Am Ende des Planspiels werden Regeln für das gemeinsame Zusammenleben entwickelt. Das gemeinsam Erlebte wird im Anschluss mit den jungen Menschen reflektiert. In dieser Auswertungs- und Reflexionsphase kann gegebenenfalls auch ein Bezug zum Grundgesetz hergestellt werden.
Das speziell für den vhs-Kontext konzipierte Planspiel umfasst sechs Unterrichtseinheiten à 45 Minuten und kann als Methode im Rahmen der Politischen Jugendbildung an Volkshochschulen oder in der außerschulischen Bildung eingesetzt werden. Es gibt zwei Varianten des Planspiels für unterschiedliche Zielgruppen: Eine Version richtet sich an Teilnehmende zwischen 10 und 14 Jahren, die andere eignet sich für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 Jahren. Das Planspiel kann mit 8 bis 40 Teilnehmenden gespielt werden.