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23.07.2026

Dritte Orte für Begegnung

DVV unterstützt Initiative der Körber-Stiftung

„Dritte Orte sind für gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar.“ So steht es im Statement zur Kampagne „Dritte Orte für Begegnung“ (Öffnet in einem neuen Tab), mit der die Körber-Stiftung auf die wichtige Rolle von Dritten Orte aufmerksam machen möchte. Auch der DVV unterstützt nun die Initiative und stellt sich damit an die Seite zahlreicher anderer Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft, darunter der AWO Bundesverband, der Bundesverband Soziokultur und der Deutsche Bibliotheksverband.

Dort, wo es Orte gibt, an denen Menschen sich begegnen können, tritt die Gesellschaft für Menschen ganz konkret in Erscheinung. Hier wird das Miteinander erfahrbar, das eine lebendige demokratischen Kultur ausmacht und stärkt. Kommunen sind der Lebensmittelpunkt der Menschen. Wie hier das Zusammenleben der Menschen organisiert ist, prägt den Blick auf die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit.

Umso mehr müssen Kommunen in der Lage sein, ihre Begegnungsorte zu schützen und für die Zukunft weiterzuentwickeln. Dies ist nicht nur ein wichtiger Beitrag für die Lebensqualität der Menschen, sondern auch eine Investition in eine demokratische Infrastruktur: „Ein gestärkter sozialer Raum bildet das Fundament für ein lebendiges Miteinander und eine resiliente Demokratie. Die Investition in Dritte Orte lohnt sich,“ so das Statement der Initiative.

Auch viele Volkshochschulen verstehen sich immer mehr als Dritte Orte. Daher unterstützt der DVV den Aufruf und erinnert damit gleichzeitig an die wichtige Rolle, die Volkshochschulen in ihren Kommunen spielen – oft trotz großer Herausforderungen.

Dass der DVV nun Teil dieses breiten Bündnisses ist, ist ein wichtiges Signal. Denn Volkshochschulen sind weit mehr als Lernstätten: sie sind offene, niedrigschwellige Orte der Begegnung, an denen Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation zusammenkommen, voneinander lernen und miteinander ins Gespräch kommen. Sie schaffen Räume für Austausch, demokratische Bildung und gemeinschaftliches Engagement – und leisten damit einen bedeutsamen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Dorothea Kerrutt, Programmleiterin (für Engagement und Begegnung) bei der Körber-Stiftung

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