In den nächsten drei Jahren werden in 13 Bundesländern Wegweiserkurse umgesetzt. In diesen Kursen erhalten Schutzsuchende nach ihrer Ankunft in Deutschland erste Informationen in ihrer Herkunftssprache. Durchgeführt werden die Kurse von sogenannten Kulturmittler*innen. Sie kennen die Herkunftssprache und haben in der Regel selbst eine Migrationsbiografie.
Personen, die Kulturmittler*in werden möchten, können sich an die beteiligten Länderprojekte wenden. Es werden Personen mit folgenden Herkunftssprachen gesucht:
Amharisch, Arabisch, Armenisch, Dari/Farsi, Englisch, Französisch, Georgisch, Hindi, Kurdisch, Kurdisch [Kurmandschi], Omoro, Rumänisch, Russisch, Somali, Spanisch, Tigrinya, Tschetschenisch, Türkisch, Ukrainisch, Vietnamesisch und ggf. weitere, je nach Entwicklung des Bedarfs.
Alle Informationen zur Tätigkeit als Kulturmittler*in, zum Profil und zu den Voraussetzungen und zu den Benefits finden Sie in der Ausschreibung.
Das Projekt „Kulturmittler*innen für Wegweiserkurse“ wird aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfond (AMIF) gefördert und durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern kofinanziert.