Warum brauchen Volkshochschulen ein Schutzkonzept? Worum geht es in einem Schutzkonzept? Und wie kann ein Schutzkonzept erarbeitet werden? Diese und weitere Fragestellungen werden im frisch veröffentlichten Leitfaden „Die Volkshochschule als sicherer Ort für Kinder und Jugendliche“ thematisiert. Die Publikation bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in das Thema Kinder- und Jugendschutz, gibt Orientierung und begleitet Volkshochschulen dabei, erste konkrete Schritte zu gehen. Zudem kommen vhs-Mitarbeiter*innen zu Wort, die mit Blick auf die Ausarbeitung eines Schutzkonzepts an ihren Volkshochschulen bereits Erfahrungen gesammelt haben. Der Leitfaden kann hier (Öffnet in einem neuen Tab) kostenfrei eingesehen bzw. heruntergeladen werden.
Zwischen Mai und Oktober 2026 bietet die Zentralstelle für Politische Jugendbildung im DVV zudem vier Online-Sessions an, die fachliche Impulse sowie Raum für Fragen und Austausch bieten sollen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe, die den Titel „Zwischen Anspruch und Praxis: Schutzkonzepte im Dialog“ trägt und sich an Mitarbeiter*innen von Volkshochschulen richtet, dreht sich alles um die Frage, wie Schutzkonzepte im Alltag wirklich wirken können: vom Leitbild und Verhaltenskodex über Partizipation in der Praxis bis hin zu einem konstruktiven Umgang mit Feedback und Beschwerden. Außerdem wird erforscht, wie es gelingt, alle Beteiligten für den Prozess zu gewinnen und auch mit Herausforderungen gut umzugehen.
Die Reihe besteht aus folgenden Online-Sessions:
- 27.05.2026 von 11:00 bis 12:30 Uhr | Leitbild, Verhaltenskodex, Selbstverpflichtungserklärung (Öffnet in einem neuen Tab)
- 24.06.2026 von 14:30 bis 16:00 Uhr | Partizipation in der praktischen Umsetzung (Öffnet in einem neuen Tab)
- 08.09.2026 von 11:00 bis 12:30 Uhr | Konstruktive Gestaltung von Feedback und Beschwerdewegen (Öffnet in einem neuen Tab)
- 06.10.2026 von 14:30 bis 16:00 Uhr | Für den Prozess begeistern und der Umgang mit Herausforderungen (Öffnet in einem neuen Tab)
Referent der DVV-Veranstaltungsreihe ist Dennis Blauert, Gewaltschutzexperte der Lernwege Lüneburg. Interessierte können an allen oder auch nur an ausgewählten Terminen teilnehmen. Die Anmeldung erfolgt für jeden Termin einzeln über die Website der Lernwege Lüneburg.