Projekte, die sich für eine gerechte und nachhaltige Welt einsetzen, können auch ab dem zweiten Halbjahr 2026 ´mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über DVV International gefördert werden. Im Mittelpunkt stehen Bildungsangebote, die globale Zusammenhänge verständlich machen, machtkritisches Denken anregen und Handlungskompetenz für eine zukunftsfähige Gesellschaft stärken – sei es durch Workshops, digitale Formate oder Vernetzungsinitiativen. Ziel ist es, Menschen jeden Alters zu befähigen, sich aktiv mit Themen wie Klimagerechtigkeit, Migration, Menschenrechten oder wirtschaftlicher Globalisierung auseinanderzusetzen und lokal wie global Verantwortung zu übernehmen.
Ab sofort und bis spätestens 15. Mai 2026 können sich Volkshochschulen und Partner mit ihren Bildungsprojekten für eine Förderung im 2. Halbjahr 2026 bewerben. Alle Unterlagen, inklusive des überarbeiteten Antragsformulars, können auf der Projektwebsite heruntergeladen werden:
Neuerungen in der aktuellen Förderphase
Die neue Ausschreibungsrunde bringt Neuerungen mit sich: Der Bewerbungsprozess wurde transparenter und nutzerfreundlicher gestaltet, während die inhaltlichen Schwerpunkte klarer definiert wurden.
Die Ausschreibung fasst erstmals alle drei Förderlinien – Multiplikator*innen, Junge Menschen und Erwachsene – in einem gemeinsamen Aufruf zusammen. Der Förderzweck wurde präzisiert, und mögliche Projektinhalte wurden konkreter beschrieben, ohne dass neue administrative Hürden hinzugekommen sind. Auch das Antragsformular wurde überarbeitet: Es ist nun logischer strukturiert und bietet eine bessere Übersicht, wobei sich der Inhalt auf etwas mehr Seiten verteilt.
Ein weiterer Schritt zu mehr Transparenz ist die Veröffentlichung der Bewertungskriterien auf der Website. So wissen Antragstellende von Anfang an, worauf es bei der Auswahl ankommt.
Ausblick auf 2027: Förderschwerpunkte mit Begleitung
Ab dem 1. Halbjahr 2027 wird das Programm erstmals konkrete Förderschwerpunkte vorgeben, die durch Handreichungen und Netzwerktreffen unterstützt werden. Dennoch bleibt es Antragstellenden unverändert möglich, eigene Ideen und Formate einzubringen – das Initiativrecht bleibt also vollumfänglich erhalten. Die Schwerpunkte für 2027 werden bereits im September 2026 bekannt gegeben.