Liebe Leser*innen,
die Bundesregierung steht im Wort: Dieser parlamentarische Herbst soll Deutschland moderner und handlungsfähiger machen. Dabei will die Koalition in äußerst angespannter politischer Lage Rückgrat beweisen. Zugleich verspricht sie mehr Empathie für Menschen, die sich überfordert und übergangen fühlen. Gerade jetzt bietet sich Gelegenheit zu einem Auftakt für beides: bei der Ausstattung der Weiterbildung im Haushalt 2027. Weiterbildung verschafft jedem und jeder Einzelnen neue Perspektiven. Sie wirkt gegen Resignation, macht Menschen offen für Neues und trägt so zur Reformfähigkeit des Landes bei. Was die Weiterbildung braucht — zum Beispiel Mittel für eine Offensive zur Förderung der digitalen Breitenbildung — nimmt sich neben den Giganten im Bundeshaushalt wie Soziales oder Verteidigung äußerst bescheiden aus. Rund 300 Millionen Euro mehr würden die Integrationskurse, in denen Zugewanderte Deutsch lernen, vor der schleichenden Abwicklung retten: wichtig für die offene Gesellschaft, unverzichtbar für Unternehmen, die Deutsch sprechende Arbeitskräfte brauchen. Weiterbildung fördern, Chancen eröffnen: Den Mut dafür sollten die Bundesregierung und die demokratischen Fraktionen im Bundestag gemeinsam aufbringen.
Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen
Ihre
Julia von Westerholt
News aus der Weiterbildungspolitik
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19.–20.10.2026 Bundesfachtagung des DVV in Nürnberg: „Zukunft Fachkräfte: Volkshochschulen gestalten die Arbeitswelt von morgen“ (Öffnet in einem neuen Tab)
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