Unsere Demokratie ist spürbar unter Druck.
Dies gilt auch für die über 800 Volkshochschulen in Deutschland, die sich bereits aus ihrer Gründungsgeschichte heraus als lebendige Orte der Demokratie verstehen. Mit dem neuen bundesweiten Projekt „vhs: demokratiestark“ reagiert der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) auf diese Entwicklung und baut seine Unterstützung für die Volkshochschulen als Demokratieakteurinnen deutlich aus. Damit positioniert sich die Volkshochschulwelt zu einem entscheidenden Zeitpunkt strategisch neu und stärkt ihre Rolle als wichtiger Demokratiepartner für Politik und Zivilgesellschaft.
„Dieses Projekt ist ein Zeichen: Wenn es um die Zukunft unserer Demokratie geht, ist mit den Volkshochschulen fest zu rechnen“, sagt DVV-Präsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer.
Der DVV-Vorsitzende Martin Rabanus ergänzt:
„Wer sich demokratisch engagiert, bekommt Gegenwind in diesen Zeiten. Das erleben zunehmend auch die Volkshochschulen. Hier schauen wir nicht zu, sondern stemmen uns als Verband mit aller Kraft dagegen.“
Ziel des Projektes ist es, den Volkshochschulen mit verschiedenen Angeboten dabei zu helfen, in ihrer Rolle als Demokratieorte widerstandskräftiger, wirkungsvoller und wahrnehmbarer zu werden – zum Beispiel durch Fachveranstaltungen, Beratungen, Weiterbildungen, Hilfsmaterialien, Projektförderungen, Kooperationsprojekte, Netzwerkaktivitäten und vieles mehr.
Das gänzlich aus Eigenmitteln des Verbands finanzierte Projekt ist bereits im März 2026 gestartet und wird bis Dezember 2028 aktiv sein. Es wird von einem vierköpfigen Projektteam am neuen Berliner Standort der DVV-Geschäftsstelle umgesetzt. „Mit dem Projekt bekräftigen und erneuern wir als Verband das tief verwurzelte demokratische Selbstverständnis der Institution Volkshochschule – und untermauern diese Verpflichtung mit handfesten Ressourcen“, sagt Verbandsdirektorin Julia von Westerholt.