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Deutscher Volkshochschul-Verband

talentCAMPus für Geflüchtete

Kulturelle Bildung: Integration und Lernen

Projekte für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine

Wir ringen um Worte und versuchen zu begreifen, was gerade passiert. In Gedanken sind wir bei allen Menschen, die von diesem Krieg betroffen sind, sich um die Sicherheit von Familie und Freund*innen sorgen oder ihr Land verlassen müssen.

In diesen Tagen fragen viele Bürgerinnen und Bürger in unserem Land, wie Sie angesichts der Lage in der Ukraine helfen können.

Wir konnten mit dem BMBF kurzfristig abstimmen, wie mit dem talentCAMPus-Konzept im Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ schnell auf die aktuelle Situation reagiert werden kann. Wir haben erreicht, dass für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine für die keine Schulpflicht besteht, Projekte auch außerhalb der Ferien möglich sind. Außerdem konnten wir klarstellen, dass diese Kinder und Jugendlichen, ohne besonderen weiteren Nachweis einer Risikolage teilnehmen können.

Konkret gilt für talentCAMPus-Projekte

  • Die Teilnahme von geflüchteten Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine zwischen 9 und 18 Jahren ist möglich. Nach Rückmeldung des BMBF ist bei geflüchteten Menschen davon auszugehen, dass eine Risikolage vorliegt.
  • Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren können teilnehmen, wenn das Programm des Projektes altersgerecht ist und das Bündnis über Partner verfügt, die Erfahrung in der Arbeit mit Kindern im Grundschulalter haben (bspw. Grundschulen, Ganztagseinrichtungen etc.).
  • Projekte für geflüchtete Kinder und Jugendliche sind auch außerhalb der Ferien ab sofort möglich, wenn keine Schulplicht besteht. Wiederholte Teilnahmen sind möglich. Projekte können an Wochentagen halb- oder ganztägig stattfinden.
  • Anträge für solche Projekte, Projekte in den Osterferien und Flex-Projekte sind kurzfristig möglich bzw. bewilligte Projekte können kurzfristig aufgestockt werden.
  • Sonderbedarf für Sprachmittler*innen, sozial-pädagogische Betreuung etc. können bei Bedarf der Zielgruppe mit uns abgestimmt und gefördert werden (eine Aufstockung ist möglich).
  • Das Bausteinkonzept wird angewandt. Lernförderung ist in Baustein 1 möglich, sofern sie nicht curricular ist. Wenn Schulpflicht besteht, hat der Besuch der Schule Priorität. Die Bestätigung, dass die Schulpflicht (noch) nicht besteht, erfolgt durch den Antragsteller.
  • Die Elternbildung des talentCAMPus kann flexibel und bedarfsgerecht geplant werden, auch begleitende Formate für die Eltern der geflüchteten Kinder und Jugendlichen sind möglich. In Einzelfällen kann dafür auch der Umfang angepasst werden.

Wir freuen uns sehr, dass das BMBF auf die Kompetenz der Bündnisse der Volkshochschulen und ihrer Partner in den lokalen Bildungslandschaften vertraut und diese schnelle Hilfeleistung ermöglicht.

Wir hoffen, damit auch Ihre Bemühungen um die Menschen aus der Ukraine zu unterstützen. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung bei der Antragstellung benötigen.

talentCAMPus

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Alle Informationen über den talentCAMPus finden Sie hier.

talentCAMPus

Kontakt

Michael Kempmann

Projektleiter „talentCAMPus“

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