Föderalismus ist eine große Stärke: Das demonstrierten DVV-Präsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und die Präsidentin des Bayerischen Volkshochschulverbands, Dr. Ute Eiling-Hütig MdL, bei ihrem Treffen in der vhs StarnbergAmmersee. Der Bundesverband der Volkshochschulen und der Bayerische Volkshochschulverband vertreten die Interessen der Volkshochschulen auf ihrer jeweiligen Ebene und stimmen sich dabei eng ab. Das ist wichtiger denn je: Überall stehen Volkshochschulen finanziell unter Druck. Zu Gast bei der vhs StarnbergAmmersee, besprachen die beiden Präsidentinnen, wie DVV und BVV auch künftig gemeinsam von zwei Seiten Einfluss nehmen können, um die Volkshochschulen bayern- wie bundesweit durch schwierige Zeiten zu bringen.
Dass die kommunalen Mittel knapper werden, spürt auch die Volkshochschule StarnbergAmmersee. Vorständin Christine Loibl nutzt jeden Winkel des vhs-Gebäudes in Starnberg für das vielseitige Programm des Hauses. Das Nebenhaus mit dem ehemaligen Kunst- und Werkraum wird dringend gebraucht, aber zunächst muss das Dach über dem Raum repariert werden. Derzeit fehlt dafür das Geld, aber Christine Loibl ist ständig im Einsatz. Bildung braucht Engagement, vor Ort, im Land und im Bund.