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Deutscher Volkshochschul-Verband

Sprachliche und berufliche Integration zukunftsfähig gestalten

Forderungen der Volkshochschulen zum Gesamtprogramm Sprache des BAMF

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Das Netzwerk der rund 900 kommunal verantworteten Volkshochschulen, die in Landesverbänden und im DVV zusammengeschlossen sind, steht mit seinen umfassenden Beratungs-und Bildungsangeboten zur sprachlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Integration zugewanderter Menschen Bund, Ländern und Kommunen flächendeckend zur Seite. Mit dem  Gesamtprogramm Sprache (GPS) (Öffnet in einem neuen Tab), das aus Integrations- und Berufssprachkursen besteht, hat der Bund ein zentral gelenktes Kurssystem für die sprachliche und berufliche Integration von Zugewanderten geschaffen. Fast 45% aller Kursangebote im Gesamtprogramm Sprache werden derzeit von Volkshochschulen durchgeführt. Volkshochschulen leisten seit über 15 Jahren einen
unverzichtbaren Beitrag bei der Vermittlung deutscher Sprachkenntnisse und bei der Integration in die Lebenswelt und den Arbeitsmarkt in Deutschland.

Damit Volkshochschulen auch in Zukunft diesen Beitrag zur sprachlichen und beruflichen Integration von Zugewanderten leisten können, benötigen sie dringend politische Unterstützung. Hierfür setzt sich der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) auf Bundesebene ein. 

Unsere Forderungen zum Gesamtprogramm Sprache

Mit den Integrations- und Berufssprachkursen hat der Bund ein zentral gelenktes Kurssystem für die sprachliche und berufliche Integration von Zugewanderten geschaffen. Die zunehmende Vielfalt von Bildungsbiografien und Lernvoraussetzungen der Teilnehmenden stellt höchste Ansprüche an die Qualifikation der Lehrkräfte, deren Tätigkeit angemessen vergütet und sozial abgesichert werden muss. Aktuell steht das Gesamtprogramm Sprache vor erheblichen Herausforderungen, die durch das geplante ChAR-Gesetz noch wachsen werden. Aus Sicht des DVV können diese bei gleichbleibenden oder gar sinkenden Haushaltsmitteln nur dann gemeinsam bewältigtwerden, wenn das Gesamtprogramm Sprache des Bundes effizienter, flexibler und digitaler wird. 

Die Forderungen

  • Effizienter Einsatz der Haushaltsmittel für das Gesamtprogramm Sprache
  • Flexibilisierung und Stärkung der lokalen Verantwortung
  • Stärkung der Digitalisierung im Gesamtprogramm Sprache
  • Bürokratieabbau im Integrations- und Berufssprachkurssystem

Mit den Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung ein wichtiges Signal an die Träger im Integrationskurssystem gesendet. Die vhs vertrauen darauf, dass die Zusicherungen aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt werden: 

„Für eine möglichst rasche Integration wollen wir für alle Menschen, die nach Deutschland kommen, von Anfang an Integrationskurse anbieten. Die Kurse müssen passgenau und erreichbar sein. Die Bedingungen für Kursträger, Lehrende und Teilnehmende wollen wir verbessern.“  (Koalitionsvertrag, "Mehr Fortschritt wagen", S. 11) (Öffnet in einem neuen Tab)

„Für eine schnelle und nachhaltige Arbeitsmarktintegration werden wir die auf den Integrationskursen aufbauenden Berufssprachkurse stärker fördern und die Mittel verstetigen.“  (Koalitionsvertrag, "Mehr Fortschritt wagen", S. 11) (Öffnet in einem neuen Tab) 

Positionen und Stellungnahmen

Im Rahmen seiner bundesverbandlichen Tätigkeit setzt sich der DVV auf politischer Ebene für die Interessen der Volkshochschulen als Träger von Integrations- und Berufssprachkursen ein. Nachfolgend finden Sie wichtige aktuelle Positionierungen und Stellungnahmen.

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Erläuterungen und Hinweise

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